Star Wars: Empire at War

 

Star Wars: Empire at War ist ein Echtzeit-Strategiespiel, das von Petroglyph Games entwickelt und von LucasArts und Activision veröffentlicht wurde. Es erschien im Jahre 2006 für Windows und 2007 für Mac OS X. Im März 2007 erschien eine Demo-Version und im April 2007 folgte das Spiel. Auch dieses Strategie-Spiel ist im Star Wars Universum angesiedelt.

Bereits ein halbes Jahr nach der Veröffentlichung von Star Wars: Empire at War erschien die Erweiterung Star Wars Empire at War: Forces of Corruption. Dieses von Petroglyph Games entwickelte Spiel behandelt die Zeit nach der Episode IV. Hier geht es vorrangig um die kriminelle Organisation „Zann-Konsortium“, die in spielerischer Hinsicht einige Neuerungen mitbringt.

Star Wars: Empire at War ist das vierte Strategiespiel zu der Saga. Die 3 vorherigen lizensierten Strategiespiele waren: Rebellion (1998), Force Commander (2000) und Galactic Battlegrounds (2001).

Star Wars: Empire at War wurde von den Fachmagazinen als das bislang mit Abstand beste Star Wars Strategiespiel bezeichnet.

Die Handlung spielt zeitlich zwischen Episode III „Die Rache der Sith“ und Episode IV „Eine neue Hoffnung“ (Krieg der Sterne). Die Handlung der Einzelspieler-Kampagne befasst sich mit den Anfängen der Kämpfe zwischen der Rebellenallianz und dem Galaktischen Universum. Als Spieler entscheidet man sich für eine Seite und versucht, die andere zu besiegen. Mit strategisch taktischen Elementen wird das Spiel dabei kombiniert.

In dem Strategiespiel Star Wars: Empire at War geht es also ebenfalls wieder darum, das Universum zu befreien oder zu unterwerfen. Sie können hier auf der Seite der Rebellen stehen und einen Aufstand gegen das Imperium anführen. Oder sie arbeiten zusammen mit Darth Vader und versuchen die Galaxis zu beherrschen.

 

 

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Die Echtzeitstrategie von LucasArts wird Sie mit beeindruckender 3D-Grafik begeistern. Dabei können Sie auf mehr als 40 Schauplätzen das Universum befreien oder unterwerfen.  Hier werden Boden – und Luftschlachten im Star Wars Universum kombiniert. Jede der Schauplätze (beispielsweise Tatooine, Yavin IV, Dagobah usw.) besitzen dabei ihre Vor – und Nachteile und Ressourcen. Sie entscheiden als Spieler über Strategie und Taktik die Vorherschaft im Star Wars Universum. Dabei hört alles auf Ihr Kommando, vom Fußsoldaten bis zum riesigen Sternenzerstörer und dem berüchtigten Todesstern. Mit raffinierter Taktik führen Sie Blockadeangriffe, Rettungseinsätze, Sabotageaktionen oder Stellungsangriffe auf feindliche Einrichtungen.

In diesem Echtzeit-Strategiespiel werden Sie die Entstehung der Rebellen-Allianz, aber auch die wachsende Macht des Imperiums hautnah miterleben.  Gigantische Flotten, Bodenkämpfe mit riesigen Truppenverbänden und Basisverteidigungen sind in diesem Spiel vereint. Nur wenn Sie es schaffen, die Luftherrschaft im All zu erreichen, werden Sie auch einen Planeten beherrschen. Dadurch wird eine völlig neue taktische Ebene ins Leben gerufen. Das besonders abwechslungsreiche Spiel lässt zwei Spieler um die Macht in der Galaxie kämpfen. Im LAN oder auch im Internet können bis zu 8 Spieler gegeneinander antreten.

 

Die Handlung des Strategiespiels wird in 2 Kampagnen erzählt und in beiden Kampagnen übernimmt der Spieler die Rolle von einer der beiden Fraktionen.

 

 

 

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  • Bei der imperialen Kampagne beginnt das Spiel mit der Suche Darth Vaders nach einem Überläufer, der sich der Rebellion zugewandt hat. Zuerst erfolgt die ergebnislose Suche auf dem Planeten THYFERRA, auf dem sich eine Rebellenbasis befindet. Danach greift das Imperium eine Piratenbasis bei ILUM, sowie eine Rebellenbasis bei JABIM an. Bei JABIM findet Darth Vader den Verräter und lässt ihn hinrichten. Währenddessen kommt es zu Aufständen der Bevölkerung und Überfällen der Rebellen auf KASHGYYYK und CARIDA. Zwischenzeitlich läuft die Entwicklung der Massenvernichtungswaffe Todesstern weiter. Mit deren Hilfe plant der Imperator seine Macht zu festigen. Nachdem der Todesstern fertiggestellt wurde, versuchen die Rebellen diesen zu zerstören. Allerdings misslingt das und der Todesstern zerstört alle Planeten, die sich noch in der Hand der Rebellen befinden. Somit wird die Rebellen-Allianz zerschlagen.

 

  • Bei der Rebellen – Kampagne versuchen die Rebellen einen neuen Raumjäger-Typ, den X-Wing zu erbeuten. Der X-Wing befindet sich auf dem streng bewachten Planeten FRESIA. Um die Garnisonen von FRESIA wegzulocken, starten die Rebellen als Ablenkung einen Angriff auf die Werften des benachbarten Planeten KUAT. Durch einen Hackerangriff auf die stationäre Verteidigung schaffen es die Rebellen, in die Werft einzudringen und die Jäger zu stehlen. Einige Wissenschaftler unterstützen die Rebellen dabei. Vom Imperium werden diese Wissenschaftler danach verhaftet. Es gelingt allerdings den Rebellen, sie kurze Zeit später durch einen Überfall wieder zu befreien.

 

  • Die beiden verschiedenen Kampagnen spielen im gesamten Star Wars Universum und folgen zumeist der Handlung, die durch die Originalfilme vorgegeben ist. Jedoch beschränken sie an einigen Stellen die Handlungsfreiheit des Spielers, damit ein korrekter Verlauf der Kampagne sichergestellt wird. Beispielsweise wurde in beiden Kampagnen das eigenständige Forschen deaktiviert.

 

Die Anführerin der Rebellen Mon Mothma hatte herausgefunden, dass das Imperium an einer neuen Waffe, dem Todesstern forscht. Deshalb beauftragt sie den Schmuggler Han Solo in ein imperiales Frachtdepot einzudringen. In einer Frachtkiste soll er dort einen EMP-Generator platzieren. Als danach diese Frachtkiste zu einer Raumbasis über CORULAG gebracht wird, zünden die Rebellen den EMP-Generator und deaktivieren somit die Geschütze der Station und die verteidigenden Schiffe.

Danach dringt ein Einsatztrupp der Rebellen-Allianz in die Station ein und entwendet Unterlagen über das Todesstern-Projekt. Dabei entdecken sie den Admiral Ackbar, der von den Imperialen gefangen gehalten wird. Er hilft den Rebellen dabei, die Informationen und Pläne für ein neues Schlachtschiff zu entwenden. Daraufhin startet das Imperium einen Angriff auf den Heimatort des Admirals Ackbar, den die Rebellen aber zurückschlagen können.

Nach der Vollendung des Todessterns führen die Imperialen einen Angriff auf den Planeten ALDERAAN und zerstören ihn. Mithilfe der gestohlenen Baupläne der Station Todesstern schaffen es die Rebellen, die Kampfstation letztendlich zu zerstören.

Star Wars: Empire at War [Software Pyramide]Das Prinzip des Strategiespiels Star Wars: Empire at War

Sie haben als Spieler die Wahl, entweder die Kontrolle über das Galaktische Imperium oder über die Rebellen-Allianz zu übernehmen. Sie führen dann Ihre gewählte Seite gegen die gegnerische Fraktion in den Weltraum – und Bodenschlachten. Das geschieht in 2 Spiel-Modi. Bei den Soforteinsätzen geht es um kurze, taktische Gefechte, in denen die Gegner versuchen, die jeweiligen Kontrahenten zu zerstören bzw. zu besiegen.

 

 

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Bei der Galaxis-Eroberung kommen dann zu den taktischen auch noch strategische Elemente dazu. Beide Fraktionen versuchen in diesem Spiel, ihre eigene Fraktion militärisch zu entwickeln. Außerdem wollen sie die Planeten des Gegners erobern und unter ihre Kontrolle bringen. Dabei läuft bei beiden Modi das Spielgeschehen in Echtzeit ab, somit agieren die Spieler simultan. Bei den taktischen Gefechten kann teilweise auch die Umgebung mit in die Kämpfe eingebunden werden. Auf den Planeten gibt es befestigte Stellungen und verschiedene Gebäude. Zudem müssen freundlich oder feindlich gesinnte Einheimische mit beachtet werden. Bei den Gefechten im Weltraum sind verschiedene Hindernisse wie beispielsweise Nebel oder Asteroiden-Felder zu berücksichtigen.

Bei dem Head-up-Display (HUD) haben Sie ein Befehlsfeld mit Buttons für verschiedene Angriffs- und Bewegungsbefehle. Außerdem wird Ihnen eine Übersicht über die momentan ausgewählten Einheiten und eventuellen Verstärkungstruppen geboten, sowie eine Minikarte. Weiterhin ist eine Kamerafunktion vorhanden, wodurch der Spieler während eines Kampfes das Geschehen aus einer anderen Perspektive (ähnlich eines Filmes) betrachten kann.

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Eroberung der Galaxis

Auf einer dreidimensionalen Karte spielt die Eroberung der Galaxis. Je nach Szenario sind bis zu 43 Planeten des Star Wars Universums hier abgebildet. Der Spieler hat die Aufgabe, die gegnerische Fraktion aus seinem Einsatzgebiet zu vertreiben. Bei der Handlung auf der Galaxis-Karte ist ein strategisches Handeln erforderlich. Die einzelnen Schlachten sind taktisch orientiert. Im Wesentlichen wird die Galaxis-Karte von den beiden Fraktionen das Imperium und die Rebellen-Allianz bestimmt. Zwar kontrollieren Piraten auch Planeten, allerdings verfügen sie nur über unterlegene Einheiten und greifen deshalb nicht selbstständig andere Planeten an. Das Imperium und die Rebellen verfügen über individuelle Stärken und Schwächen. Dabei verfügt das Imperium über größere finanzielle Mittel und auch größere Armeen. Dafür besitzen die Rebellen aber Vorteile in der Aufklärung und haben teilweise überlegene Einheiten. Die Planeten stellen die Basis jeder Fraktion dar. Sie dienen zum Aufbau von Stützpunkten, zur Rekrutierung von Truppen und auch zum Erwirtschaften von Einkommen. Dadurch bestimmt sich die Stärke einer Fraktion auch durch die von ihr kontrollierten Planeten und Einheiten. Dabei besitzt jeder Planet einen bestimmten Vorteil, der von der kontrollierenden Fraktion genutzt werden kann.

Im Gegensatz zu vielen anderen Strategie-Spielen ist in Star Wars: Empire at War das Wirtschaftssystem vereinfacht. Der Spieler erhält sein Einkommen in Form von Steuern durch das Betreiben von Minen. Dabei zählen Minen zu den Basis-Gebäuden. Der Spieler kann auf jedem der von ihm kontrollierten Planeten 2 bis 8 Gebäude bauen. Dabei zählen zu den Gebäuden neben den Minen auch Verteidigungseinrichtungen wie z.B. Geschütztürme, Kasernen und Panzer-Fabriken.

Beide Fraktionen erringen verschiedene technologische Fortschritte. Das Imperium baut neue Forschungseinrichtungen, in denen neue Techniken erprobt werden. Die Rebellen entsenden ein Droiden-Team, welches sich in imperiale Computer-Systeme hackt und Baupläne stiehlt.

Sobald zwei verfeindete Armee oder Flotten auf der Galaxis-Karte aufeinandertreffen, kommt es zu Gefechten. Danach erfolgt eine Pause der Geschehnisse auf dieser Karte. Die Schlachtkarte (entweder im Weltraum oder auf einem Planeten) wird geladen. Die verfeindeten Truppen kämpfen so lange, bis sich eine Armee zurückzieht oder geschlagen ist.

Bei der Fraktion des Imperiums repräsentieren Darth Vader und Darth Sidious starke Anführer und bei der Rebellen-Allianz steht der bedeutende Admiral Ackbar an der Spitze. Alle zeichnen sich durch besondere Fähigkeiten und Fertigkeiten aus.

Bei diesem Strategie-Spiel können die Galaxis-Eroberungen sowohl gegen den Computer, aber auch gegen andere Spieler gespielt werden.

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Schlachten

Die Schlachten finden auf vorgefertigten Karten im Weltraum oder auf Planeten-Oberflächen in Echtzeit statt. Dabei führen beide Fraktionen zum Beginn einer Schlacht eine begrenzte Anzahl von Truppen ins Gefecht. Die Bereiche, welche nicht in der Sichtweite der eigenen Truppen sind, sind vom Nebel des Krieges bedeckt. Eine maximale Anzahl der Truppen, die zur gleichen Zeit an einer Schlacht teilnehmen können, werden durch das Bevölkerungs-Limit begrenzt. Dabei besitzt jede Einheit einen bestimmten Bevölkerungswert, der auf dieses Limit angerechnet wird. Die größeren Einheiten besitzen einen höheren Wert als die kleineren Einheiten. Dadurch wird verhindert, dass ein zu starkes Kräfte – Ungleichgewicht zustande kommt. Sobald eine Einheit im Kampf zerstört wird, erfolgt ein Abzug des Bevölkerungswertes vom Limit. Somit kann der Spieler weitere Verstärkung anfordern.

Es stehen dem Spieler verschiedene Befehle zur Verfügung, die er seinen Truppen erteilen kann. Es sind Angriffsbefehle und auch Verteidigungskommandos, sowie Bewegungs-Befehle. Viele Einheiten besitzen Spezial-Fähigkeiten, die sie zu ihrem Vorteil im Kampf nutzen können. Dazu zählen besondere Angriffs-Manöver, wie z.B. der Macht-Blitz oder der Defensiv-Boni, wie das Heilen der verbündeten Einheiten. Die verfügbaren Einheiten sind weitgehend den Vorlagen aus dem Star Wars Universum nachempfunden. Sie unterteilen sich in Raum – und Boden-Einheiten. Dabei sind die Truppentypen, wie beispielsweise Jäger, Panzer oder Bomber bei den beiden Fraktionen ähnlich.

In den meisten Kämpfen besitzt der Verteidiger eine Basis, die er vor dem Angreifer beschützen will. Diese Basis kann eine Raumstation sein, Fabriken oder Kasernen usw. Wenn keine Basis vorhanden ist, so kämpfen die Truppen so lange gegeneinander, bis eine Armee besiegt oder auf der Flucht ist.

Finden die Schlachten auf Planeten statt, so sind es teilweise verlassende Gebäude, die von einer Partei eingenommen werden, wie z.B. Sendeanlagen, welche den Nebel des Krieges aufheben. Teilweise sind Zivilisten mit involviert, die eine der beiden Fraktionen unterstützen. Einige sind aber auch beiden Parteien gegenüber feindlich gesinnt.

Bei dem Spielmodus „Soforteinsatz“ (Gefecht) werden die einzelnen Kämpfe in einem beliebigen Einsatzgebiet ausgetragen. Hier starten die Spieler mit 2 separaten Basen, die zunächst befestigt werden und anschließend mit Truppen aufgerüstet. Nun versuchen die Kontrahenten die feindliche Basis oder auch die feindlichen Truppen zu besiegen und zu zerstören. Bei einer weiteren Spielvariante versuchen die Teams auf der Karte verteilte Orte zu erobern und zu verteidigen.

Bei dem Spielmodus „Soforteinsatz“ besitzen die beiden Spieler eine Militärbasis, welche aus Fabriken, Kasernen und Forschungs-Einrichtungen besteht. Beide Parteien können auf der Karte verteilte Minen und Ressourcenlager besetzen und in Betrieb nehmen, um Geld für die Rekrutierung von Truppen und für die Forschung zu bekommen. Die Weltraum-Gefechte unterscheiden sich von den Boden-Gefechten dadurch, dass sie nur über eine Weltraumstation verfügen. Es wird versucht, diese so schnell wie irgend möglich aufzurüsten, um Zugriff auf stärkere Einheiten zu bekommen. Die Gefechte können sowohl alleine gegen den Computer oder auch gegen andere Spieler ausgetragen werden. Es stehen dabei im Einzelspieler – als auch im Mehrspieler – Modus die gleichen Einsatztypen zur Auswahl.

 

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Ton-Effekte

Für ein realistisches Spielerlebnis ist eine wirklichkeitsnahe Geräuschkulisse von großer Bedeutung. Die Tonarbeiten wurden bei Star Wars: Empire at War von Frank Klepacki geleitet. Er wirkte bereits an Command- & Conquer-Titeln mit. Um besonders realitätsnahe Umgebungsgeräusche zu ermöglichen, griff er auf das EAX-System zurück. Aber nicht nur die Geräusche, sondern auch die Dialoge sollten möglichst realistisch rüberkommen. Dafür warb er verschiedene Darsteller aus Episode II und Episode V. Die Musik in diesem Strategiespiel basiert weitgehend auf den Film-Kompositionen von John Williams, wobei vor allem auf Stücke der Original-Trilogie (Episode IV bis VI) zurückgegriffen wurde. Diese passten am besten zu der Spielhandlung. Etwa ein Fünftel der im Spiel enthaltenen Stücke komponierte Frank Klepacki neu.

 

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Star_Wars:_Empire_at_War

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