Star Wars: Squadrons

 Star Wars: Squadrons ist ein Star Wars Action – Computerspiel mit spannenden Sternenjäger-Gefechten. Es wurde von Motive Studios entwickelt für PlayStation 4, Xbox One und Windows. Die Veröffentlichung durch Electronic Arts erfolgte am 02.10.2020. Es ist auf PC und PlayStation 4 auch per Virtual Reality spielbar. Die Handlung spielt nach den Ereignissen von Star Wars Episode VI „Die Rückkehr der Jedi – Ritter“,  nach dem Ende der Schlacht von ENDOR und der Zerstörung des 2. Todessterns.

Star Wars: Squadrons ist ein Flug- und Raumschlachtsimulator und beinhaltet sowohl eine Single-Player-Kampagne, als auch die Möglichkeit für 5v5-Multiplayer-Schlachten (Fünf-gegen-Fünf-Kampf). Dabei umfasst der Multiplayer Luftkämpfe von bis zu 10 Spielern, die in 2 Gruppen gegeneinander antreten. Es ist möglich, ein TIE-Pilot in der imperialen Titan-Staffel zu sein oder während der Vanguard-Staffel eine zentrale Rolle auf Seiten der Neuen Republik einzunehmen. Auf der Seite des Imperiums steuert ein Spieler den Piloten der Titan-Staffel mit dem Namen Titan Drei und auf der Seite der Neuen Republik steuert ein Spieler den Piloten der Vanguard-Staffel mit dem Namen Vanguard Fünf. Das Geschlecht, die Spezies und das Aussehen entsprechen den erstellbaren Charakteren für den Mehrspielmodus und bleiben dem Spieler überlassen.

Handlung:

Nachdem der 2. Todesstern im Kosmos verstreut ist, zieht sich das Imperium erst einmal zurück. Es sucht nach Wegen, die Rebellen zurückzuschlagen. Die Rebellen wollen unterdessen das Projekt Starhawk vorantreiben und aus den geborgenen Sternenzerstörern eine eigene Superwaffe bauen.

 

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Der erste Prolog beginnt bereits nach der Handlung des Films Star Wars Episode IV „Eine neue Hoffnung“, in dem die Rebellen den Ersten Todesstern zerstört hatten. Daraufhin erhält die imperiale Helix-Staffel den Auftrag, einen Konvoi von Überlebenden der Zerstörung des Planeten ALDERAANS zu liquidieren. Diese wurden vom imperialen Geheimdienst bei der Raumstation Fostar Haven entdeckt. Allerdings können sie der Helix-Staffel entkommen aufgrund des Seitenwechsels des Staffelführers Lindon Javes. Sie werden jedoch von einem imperialen Sternenzerstörer an der endgültigen Flucht gehindert. Hier wird erstmalig die Perspektive vom Imperialen zum Piloten gewechselt, welcher noch ein Teil der Rebellen-Allianz ist. Seine Echo-Staffel unterstützt den Konvoi, als sie dessen Hilferuf empfangen und sie ermöglichen diesem die Flucht.

Nach diesem Prolog springt die Handlung dann bis zu den Ereignissen nach Episode VI „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“.

Das Imperium beginnt auseinanderzufallen und die Neue Republik wurde gegründet. Der Commander Javes erhält das Kommando über die Vanguard-Staffel. Diese wurde dem geheimen Projekt Starhawk zugeteilt. Ihre erste Mission besteht darin, die imperialen Störschiffe auszuschalten. Diese sorgen nämlich dafür, dass die Langstrecken-Kommunikation der Neuen Republik im gesamten Sektor nicht funktionieren kann. Sie schaffen es, so nach und nach die Positionen der imperialen Streifkräfte zu ermitteln und die Störschiffe, sowie deren Begleitschutz zu zerstören.

 

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Nun funktioniert die Kommunikation wieder und der Kommandant der Renegaten-Staffel Wedge Antilles kann die Vanguard-Staffel wieder kontaktieren. Die Renegaten Staffel Wedge Antilles hat es geschafft mit einer Kampfgruppe der Neuen Republik den Sternenzerstörer Victorum über den Planeten YAVIN festzusetzen. Allerdings schaffen sie es nicht alleine, das feindliche Schiff auszuschalten. Für das Projekt Starhawk werden möglichst intakte Sternenzerstörer benötigt. Deshalb beschließen die Republikaner die Victorum zu entern, was ihnen auch gelingt. Bevor sie das System wieder verlassen können, rückt aber eine imperiale Verstärkung an. Nun richten die Republikaner die Waffen ihres neu eroberten Schiffes gegen die Imperialen. Außerdem senden sie einen Notruf an die wieder abgeflogene Vanguard-Staffel. Der Hyperantrieb des Schiffes war hinter den feindlichen Linien ausgefallen und das Schiff konnte von den imperialen Truppen angegriffen werden. Sofort eilt ihnen die Vanguard-Staffel wieder zu Hilfe und sie können die Victorum gegen die Angriffe so lange verteidigen, bis der Antrieb wieder repariert ist. Danach begleitet die Vanguard-Staffel den Sternenzerstörer in die Nadiri-Werft.

Nun springt die Handlung zu der Kommandantin der Titan-Staffel Terisa Kerrill. Sie erhält den Auftrag, das Projekt Starhawk ausfindig zu machen und zu zerstören. Hierfür beantragt Terisa Kerrill die Versetzung des Spieler-Charakters zu ihrer Staffel. Dabei sollen als Erstes die Piloten eine imperiale Agentin mit Informationen über das Projekt von einer republikanischen Raumstation über dem Planeten HOSNIAN PRIME extrahieren. Wenn die Verteidigung der Station ausgeschaltet wurde, so kann die Staffel die Fähre Gladius gegenüber den republikanischen Sternenjägern verteidigen und sie zu ihrem Ziel begleiten. Trotz großer republikanischer Verstärkung gelingt es der Agentin, die Fähre zu besteigen und auch die Flucht aus dem System. Obwohl die erhaltenen Informationen die Staffel nicht direkt zu Starhawk führen, so erfahren sie dennoch einen Teil der Route eines Konvois mit Vorräten und der Besatzung für das Projekt Starhawk. Terisa Kerrill beschließt, den Konvoi zu beobachten und ihn zu verfolgen. Allerdings wird dieser Plan durch das Eintreffen des imperialen Kapitäns Amos mit seinem Sternenzerstörer zunichte gemacht. Amos greift den Konvoi an. Obwohl Amos mit seinem Schiff untergeht, kann die Titan-Staffel dennoch einen Sieg verzeichnen. Sie schaffen es, die überlebenden Transporter des Konvois zu stoppen und einige Daten der Computer zu sichern.

Die Republik muss den Verlust des Konvois beklagen. Durch die Eroberung der Victorum schafft es die Republik aber auch, das mächtige Schlachtschiff Starhawk früher als geplant fertigzustellen.

 

Der Commander Javes ersinnt als Vergeltung einen Hinterhalt. Er verschickt eine Nachricht von der er weiß, dass sie vom Imperium abgefangen wird. Hier wird von einem Transporter-Konvoi durch den Zvaianischen Abyss berichtet. Die Republikaner schaffen es, den Standort der Abhörstation über dem Planeten ESSELS ausfindig zu machen und ihn zu zerstören. Danach wird der von Droiden gesteuerte Konvoi in den Abyss geschickt. Er wird von den Sternenjägern der Vanguard-Staffel begleitet, in welchem bereits die Starhawk wartet. Tatsächlich tappt Captain Terisa Kerrill in die Falle mit ihrem Flaggschiff Overseer.

 

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Die Vanguard-Staffel schützt den Konvoi so lange, bis sich Kerrill mit ihrem Flaggschiff in der Reichweite des Traktorstrahls der Starhawk befindet. Bevor Terisa Kerrill jedoch mit der Overseer endgültig zerstört wird, befiehlt Kerrill einen waghalsigen blinden Hyperraumsprung aus dem Abyss hinaus. Die Neue Republik glaubt nun, dass die Overseer zerstört wurde. Allerdings gibt es die schwer beschädigte Overseer noch und sie befindet sich mitten im Weltraum. Kerrill schafft es sogar bis zu einem imperialen Versorgungsdepot zu gelangen. Sie möchte dort Munition aufnehmen und ihr Schiff reparieren, um danach wieder dem Starhawk nachzujagen. Der Kommandant des Depots aquiriert jedoch die Overseer und befiehlt die Verteidigung seiner Station gegen einen republikanischen Angriff. Es gelingt der Titan-Staffel während des Angriffs, die notwendigen Vorräte zu bekommen und das System direkt nach der Schlacht zu verlassen. Damit die erbeuteten, hochexplosiven Baradium-Raketen gegen die Starhawk eingesetzt werden können, muss zuerst die große Verteidigungsflotte von der Nadir-Werft weggelockt werden. Deshalb planen sie mehrere Ablenkungs-Manöver. Die Titan-Staffel und die Overseer sollen über MON CALA für Chaos sorgen. Sie zerstören im Orbit befindliche Treibstofftanks, wodurch die den Planeten verteidigende Amboss-Staffel darauf reagiert. Nun können die Sternenjäger mit der Overseer der Amboss-Staffel erhebliche Verluste zufügen und sogar das Flaggschiff, die Silber-Coronet der Amboss-Staffel zerstören. Somit war der Plan aufgegangen, einen Großteil der Verteidiger der Nadiri-Werft fortzulocken. Nun startete eine imperiale Kampfgruppe unter der Führung der Overseer einen Angriff. Die Titan-Staffel schafft es, die Verteidigung der Werft und einiger republikanische Korvetten zu zerstören. Danach kann der TIE-Bomber des Spielers mit den hochexplosiven Baradium-Raketen ausgerüstet werden, mit denen er den Starhawk stark beschädigen und den Hyperantrieb funktionsunfähig machen kann. Da kehren aber die Temperance und ihre Begleitschiffe gerade noch rechtzeitig zurück und bewahren das größere Schlachtschiff vor der endgültigen Zerstörung. Die überlebenden republikanischen Schiffe schaffen es von der Werft zu fliehen und nehmen Kurs auf den Planeten CHANDRILLA. Auf dem Weg zum Planeten müssen sie ein Trümmerfeld aus  ausgeschlachteten imperialen Sternenzerstörern durchqueren. Die Titan-Staffel findet zwischen den Trümmern noch aktive Reaktorkerne, die sie zu Minen umfunktionieren. Dadurch können sie die Flotte um das Schlachtschiff Starhawk in den nahegelegenen Ringali-Nebel lenken. Dort haben bereits weitere imperiale Schiffe mit einem Einkesselungs-Manöver begonnen.

 

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In der Handlung von Star Wars: Squadrons spielt das Sternenfalken-Projekt eine zentrale Rolle.

In dem Mehrspielermodus treten immer zwei Fünfer-Teams gegeneinander an. Es kann dabei gegen Computergegner oder auch gegen andere Spieler gekämpft werden. Vor jeder Runde können sich dabei die Spieler eines Teams in einem Besprechungsraum über ihre Taktik anstimmen und die Sternjäger noch mal anpassen.

Bei dem Luftkampf (Dogfight) handelt es sich um einen einfachen Fünf-gegen-Fünf-Kampf, in denen beide Teams in Sternjägern ohne andere Unterstützung gegeneinander kämpfen.

Die Flottenkämpfe sind Schlachten, die aus  drei Phasen bestehen. Zunächst werden die Begleitschiffe bekämpft. Die erste Phase ist ein einfacher Dogfight, in denen beide Teams versuchen, die Sternjäger des Gegners auszuschalten. In der zweiten Phase kann das Gewinner-Team die mittelgroßen Großkampfschiffe, wie beispielsweise die Nebulon-B-Fregatten oder die Arquitens-Klasse-Kreuzer, des Gegners angreifen und zerstören. Wenn ein Team zurückgeschlagen wird, muss es seine eigenen Schiffe verteidigen und das andere Team greift an.

Bei Star Wars: Squadrons gibt es 4 verschiedene Sternjäger-Klassen. Sie unterscheiden sich in ihren Eigenschaften und Einsatzgebieten. Dabei hat jede Klasse ein Sternjäger-Modell jeweils für das Imperium und für die Neue Republik.

Es ist bemerkenswert, wie detailliert sich jedes einzelne Schiff ausstatten lässt. Beispielsweise verfügt der X-Wing über unterschiedliche Schildklassen. Dabei liefert das Incom Deflector Shield eine gute Balance zwischen Schutz und Energie-Regeneration. Dagegen sind die Lonar Ray Shields eher spezialisiert. Sie absorbieren mehr Laser-Feuer, halten aber weniger Raketen aus. Die TIE-Fighter hingegen besitzen kein Schild, dafür lässt sich die Beschleunigung um 100 % erhöhen, wenn sich der Spieler für die Propulsion Engine entscheidet. Die Bomber können verschiedene Bomber-Typen laden. Die Protonenbombe Arakyd PW-16 ist sehr effizient, besitzt aber keine große Reichweite. Die Bomber lassen sich mit Jammern von Melihat versehen, um Lock-Ons zu verhindern. Allerdings wird dafür sehr viel Energie benötigt. Nehmen die Y-Wings zudem Conversions Shilds mit an Bord, so sinkt das eigentliche Schild auf Null. Die gesamte Energie der Waffensysteme wird auf den Schild umgeleitet, wodurch so ein Y-Bomber nahezu unzerstörbar wird, aber nur für einen sehr kurzen Zeitraum. Diese Möglichkeit kann man nutzen, um gegen Ende den feindlichen Sternzerstörer in zig Einzelteile zu schießen.

Star Wars: Squadrons ist ein unglaublich interessantes Spiel. Die Weltraumschlachten sind sehr intensiv und bieten viel Abwechslung. Sie steuern sich zudem nuanciert und haben genau die richtige Mischung zwischen Simulation, Action und Taktik. Vor allem das Energie-Management ist erstaunlich anspruchsvoll. Die 8 Schiffe lassen sich komplett unterschiedlich anfassen. Es werden bei dem Spiel 16 sehr abwechslungsreiche Missionen geboten.

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Quellen:

https://www.origin.com/deu/de-de/store/star-wars/star-wars-squadrons

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